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Porträt

Aktuell


Millionen für Blut - Devisengeschäfte des DDR-Gesundheitswesens mit dem Westen in den 1980er Jahren
Erste wissenschaftliche Untersuchung mit Unterstützung der Gerda Henkel Stiftung (2015-16).
Für Devisen verkaufte die DDR Blut und Blutprodukte. Der Bluthandel war die bedeutendste außerplanmäßige Einnahmequelle im Gesundheitswesen. Doch dominiert wurden die Geschäfte von der Abteilung KoKo des Außenhandels. Sie plante weitere Verkäufe: Knochen, Plazenten, Hornhaut. Auch Tierversuche wollte die DDR für den Westen anbieten. Die Gewinne der KoKo flossen offenbar in Waffen- und Embargogeschäfte.
Ärzteblatt - ein Überblick   
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Der unerwünschte AIDS-Patient
Zweifellos gab es in der DDR relativ wenige Menschen mit einer HIV-Infektion. Bereits frühzeitig initiierten die Offiziellen eine Expertengruppe, die sich um die Gefahren von AIDS in der DDR beschäftigen sollte. Die Öffentlichkeit wurde darüber zunächst nicht informiert. Wozu auch, der Staat lenkte. Später, als weltweit die Infektionszahlen drastisch stiegen, gab es auch in der DDR breite Öffentlichkeitskampagnen. Wobei der Ursprung von AIDS durchaus unterschiedlich gedeutet wurde. Mit Folgen. Außerdem wurden die korrekten Zahlen von Infizierten in der DDR verschwiegen.
Was für die DDR-Offiziellen Normalität war, bedeutete für die Betroffenen der Tod.
AIDS - ein besonderes medizinethisches Problem der DDR-Politik. Eine wissenschaftliche Untersuchung anhand von Akten der DDR-Ministerien.
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Pharmatests in der DDR - wissenschaftliche Untersuchung
Alles zum Wohl der Patienten? Was wusste die Bevölkerung?
Medikamententests westlicher Pharmahersteller in der DDR - Valuta-Wirtschaft im Geheimen - Berechtigter Medien-Skandal?

*Experimentation in humans:Science, history, politics, ethics and ideologies. Jacques Loeb Centre, Ben-Gurion University of the Negev, Beer-Sheva, Israel. Workshop, 31.05.16

*Eigene Forschungsergebnisse im JME des British Medical Journal
Spiegel Online     El Pais     Tagesspiegel     Expresso     Medical Research News     Applied Clinical Trials     El Espectador Colombia    
BBC     De Standaard Belgien     Spiegel    MDR    Tagesspiegel    Beobachter Schweiz
*Neue Medienberichte Deutsche Apotheker Zeitung        Bericht und Interview im MDR-TV             MDR info

*Pilotstudie im Auftrag des Uniklinikums der FSU Jena.    Versuchskaninchen? Oder wussten die Patienten von den klinischen Studien?    Krankenakten geben Aufschluss
Präsentation der Ergebnisse mit Abschlussbericht am Montag, 21.10.13
Abschlussbericht des Uni-Klinikums Jena
Ärzteblatt-Artikel

*Welche Rolle spielte die DDR-Staatssicherheit bei den Medikamententests?
Eine wissenschaftliche Untersuchung mit Unterstützung der Thüringer Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen
Spiegel Online    Deutschlandradio    Mitteldeutsche Zeitung    MDR Thüringen

*Podiumsdiskussion mit Roland Jahn, BStU       Berlin, 06.06.13
Veranstaltungsbericht

*Aufklärung tut not - die klinischen Studien in den Medien
Hintergründe und Berichte
Tagesspiegel   epd   MDR   Focus   Ostseezeitung   Thüringer Allgemeine   Spiegel Online   Zeit Online   ZDF Morgenmagazin

Das Gesundheitsabkommen zwischen der Bundesrepublik und der DDR. Eine erste wissenschaftliche Aufarbeitung
Das Abkommen brachte deutliche Verbesserungen für Reisende zwischen den beiden deutschen Staaten, Arzneimittel konnten zunehmend grenzüberschreitend verschickt werden, deutsch-deutsche Forschungen wurden ausgeweitet. Doch der Annäherungsprozess dauerte Jahre. Etliche diplomatische Runden brachten kaum Forschritte. Immer wieder stritten die Vertreter beider Seiten um die im Kalten Krieg typischen Kleinigkeiten.
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Das Gesundheitswesen der DDR in den 80er Jahren - Analysen der Stasi-Akten zur DDR-Medizin
*Neu! Publikation Erinnerungsort DDR

*Podiumsdiskussion "Medizin nach Plan. Das Gesundheitswesen in der DDR", Berlin 14.07.15
Deutsche Gesellschaft / Bundesstiftung zur Aufarbeitung der DDR-Diktatur / Berliner Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
Impulsvortrag Erices      Veranstaltungsbericht - Mitschnitt zum Anhören   
BZ-Bericht "Erschütternde Frauenschicksale durch Medikamente"             17. Juni e.V.

*Seminar "Zwischen Mythos und Wahrheit -Das Gesundheitssystem der DDR", Halle 06.-08.07.15
Konrad-Adenauer-Stiftung
Zum Seminar
Deutschlandfunk "Die Tripperburg in Halle - Disziplinierungsmaßnahmen junger Frauen in der DDR"

*Vortrag und Gespräch "Im Dienst von Staat und Stasi. Die Bezirksärzte der DDR", Leipzig 11.06.15
BStU, Außenstelle Leipzig
BStU Leipzig"

Nur Blockflöte oder treibende Kraft des Widerstands?    Die DDR-CDU in den Akten
Angepasstheit bis zur Basis. Eine Archivrecherche für den MDR Thüringen.
Zum Bericht





Jan Schönfelder und Rainer Erices: "Todessache Rudi Arnstadt. Zwischen Aufklärung und Propaganda"

Verlag Bussert & Stadeler, Jena, 2012
Herausgegeben im Auftrag der Thüringer Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen
ISBN 3942115190,    12,90 €, erhältlich z.B. im Internet

Es ist heiß in der Rhön im August 1962. Der Grenztruppenoffizier Rudi Arnstadt bricht zu einem Kontrollgang an die deutsch-deutsche Grenze auf. Die DDR baut in diesen Tagen ihre Grenzanlagen aus. Schwerbewaffnete Einheiten patrouillieren beidseits. Plötzlich fallen Schüsse. Eine Kugel trifft Arnstadt. Er fällt zu Boden, stirbt. Der Todesschuss kam von einem Mann des westlichen Bundesgrenzschutzes. Die genauen Umstände des Zwischenfalls bleiben im Dunkeln. Aus dem Scharmützel an der innerdeutschen Grenze entwickelt sich eine jahrzehntelange Propagandaschlacht zwischen Ost und West. Bis heute dauert der Kalte Krieg in den Köpfen an. Ein mysteriöser Mordfall vor wenigen Jahren nährt zusätzlich Phantasien.

Buch

Rezensionen:  Spiegel Online    n-tv   Die Welt   Freies Wort   MDR   Junge Welt   TLZ
Die Premiere des Buches auf Point Alpha in den Medien: Fuldaer Zeitung   HNA  BILD  hr   Frankfurter Neue Presse

Thüringer Journalistenpreis 2012

des Deutschen Journalistenverbands

Für ihre Recherchen zum NSU erhalten
vier MDR-Reporter den diesjährigen Preis



Verleihung, Rechte: A. Gumz